Naturheilkunde in der Beratung

Naturheilkunde hat eine große Beliebtheit erlangt. So wie sie geliebt wird, wird sie auch schnell verkannt. Als ausgebildeter Tierheilpraktiker bin ich an dieser Stelle gern Ihr Ansprechpartner, wenn es um Ihre Fragen in diesem Bereich geht. Da ich nicht mehr als THP praktiziere, stelle ich keine Diagnosen oder erstelle Therapiepläne als solches …

Naturheilkunde in der Beratung

Was kann ich Ihnen in der Beratung bieten? In aller erster Linie Aufklärung!

„Da kann ja nichts passieren es ist Natur und im schlimmsten Fall wirkt es halt nicht.“

Dies ist ein Satz, denn ich sehr häufig auf Facebook in den Gruppen lese. Es werden Symptome benannt und irgendwer empfiehlt ein Kraut, ein Öl oder ein homöopathisches (gehört nur bedingt in diese Gruppe) Mittel. Ohne auf weitere Dinge zu achten. Bitte gehen Sie solchen Empfehlungen nicht einfach so nach.

Alles was eine Wirkung hat, hat auch eine Nebenwirkung

Dies Satz sage ich so oft. Nur weil etwas einen natürlichen Ursprung hat, bedeutet es nicht, dass es wirklich so harmlos ist. Der Fingerhut kann nützlich für das Herz sein, er kann aber auch töten. Zistrose kann bei vielen helfen, sie kann aber bei empfindlichen Individuen auch zu Magen – Darm – Problemen und die Leber belasten. Wir sehen also, wenn es nur nicht wirkt, wäre das noch das kleine Problem. Bei Nebenwirkungen ist dann das Problem ein anderes.

Meine Aufgabe sehe ich darin, Ihnen zu helfen, welche Wirkungsbereiche verschiedene Mittel haben, welche unerwünschten Wirkungsweisen sich zeigen können und wo es wirklich eine schwere Nebenwirkung ist. Ob diese gegebenenfalls mit anderen Mitteln oder Medikamenten in eine Wechselwirkung gehen könnten. Oder auch zu klären, ob neu hinzugekommene Symptome eventuell mit dem gewählten Mittel in Verbindung stehen.

Gerade Hunde und Katzen können uns nicht sagen, wie es um ihre Gesundheit bestellt ist. Immer mehr Menschen setzen die Naturheilkunde bei Tieren ein. Wie der Erfolg bestellt ist, zeigt sich im Laufe der Zeit.

NaturheilkundeQuelle: Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

Naturheilkunde und Ernährung

Im Rahmen der Ernährungsberatung bei Hunden und Katzen fällt es immer mehr auf, dass sich diese beiden Dinge vermischen. Viele Futtermittel enthalten Kräuter. Es kommen gefühlt jeden Tag neue Snacks auf den Markt die zu den sogenannten „systematischen Snacks“ oder „systematischen Futtermitteln“ gehören. Ebenso ist die Gruppe der Nahrungsergänzungsmittel schier unübersichtlich geworden. Alle werben mit einer prophylaktischen Einnahme, um Probleme in der Gesundheit zu verhindern.

Dieses ist – in meinen Augen – problematisch. Der Körper gewöhnt sich an einen Stoff, der im Fall einer Erkrankung erst einmal verloren ist. Vermutlich könnte dieser genau dort gut eingesetzt werden. Aber die Wirkung ist erst einmal nicht abrufbar.

Vieles kann man in einer Kur – so ein bis zweimal im Jahr – einsetzen. Sozusagen ein Booster für den Körper. So steht mir vieles zur Verfügung, wenn ich es brauche. Länger als 4 – 6 Wochen sollte keine Kräutermischung (zum Beispiel) am Stück gegeben werden. Benötige ich diese Unterstützung dauerhaft, sollte die Zusammensetzung geändert werden.

Die gern zu der Fütterung eingesetzten Mischungen um – zum Beispiel – Arthrose zu verhindern ist problematisch. Denn viele Faktoren beeinflussen die Gesundheit. Gerade wenn genetischen Dispositionen – also Vererbungen – im Raum stehen, tritt es dennoch auf. Genauso wie zum Beispiel das Gewicht eine Rolle spielt.

Wie Sie sehen, macht es keinen Sinn, ein Kraut oder ein Nahrungsergänzungsmittel dauerhaft zu füttern. Nutzen Sie es lieber gezielt und  kurweise.

Naturheilkunde in der Gesundheitsberatung

In der Gesundheitsberatung gehe ich gezielt auf verschiedene Möglichkeiten einer weitergehenden Diagnostik und andere Therapiemöglichkeiten ein. In der Kombination kann man tiefer schauen und einen Fragenkatalog erarbeiten, den Sie dann mit ihrem Tierarzt oder THP entsprechend erörtern können, ohne das Sie deren Kompetenz anzweifeln. Eine gute Gesprächsführung erleichtert die Kommunikation mit den Menschen und eine bessere Behandlung im Konzept, was zu einer besseren Gesundheit von Hund und Katze und einem (vielleicht) längeren Leben führt.

Was kann ich, kann ich nicht oder nur bedingt?

Können ist vielleicht nicht das richtige Wort. Bieten wäre besser. Wie schon erwähnt, praktiziere ich nicht mehr. Ich habe zwar viele Ausbildungen und bin durchaus pfiffig, aber ich habe mich für die reinen Beratungen entschieden.

Dennoch kann ich für Sie passende Mittel auswählen oder überprüfen ob diese zu ihrem Tier, den Symptomen und Befunden sowie der Diagnose wirklich passen. Sei es im Rahmen der der Mykotherapie oder Homöopathie – ja ich habe diesen erst einmal hier mit eingefasst – ein Blick in das Repertorium oder in die Arzneimittelbilder oder in die Pflanzenbilder oder auch nur in die Zusammensetzung der Nahrungsergänzungsmittel.

Ich arbeite mit bestehenden Therapieplänen oder Empfehlungen als Basis. Ich erkläre Zusammenhänge und warum etwas passt oder nicht. Dazu spreche ich Empfehlungen aus, welche mit der behandelnden Person besprochen werden sollten.

Bildquellen

Around the pet