Warum ich medizinische Unterlagen bevorzuge?

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Warum ich medizinische Unterlagen bevorzuge?

Immer wieder sind die Menschen überrascht, dass man mich nicht einfach anrufen kann. Ja mein Handy ist meistens ausgeschaltet, damit ich meinen Fokus auf die Sichtung von Unterlagen, die Vorbereitung der Beratungen und die Beratungen selbst legen kann. Dies ist in den Beratungen zur Gesundheit und zur Ernährung identisch. Ganz davon ab, dass diese Beratungen sowie so Hand in Hand gehen.

Ein weiterer Grund, warum ich telefonisch immer schlecht zu erreichen bin, sind die ewigen Anrufe aus den Callcentern. Wenn Sie als ein telefonisches Gespräch wünschen buchen Sie ruhig ein kostenloses 15 Minuten Gespräch. In diesem können wir uns dann beschnuppern, den eigentlichen Ablauf klären und schauen ob es alles in allem passt.

Medizinische Unterlagen, welche und warum?

Da ich nun nicht mehr als praktizierender Tierheilpraktiker Arbeiten, sondern nur noch eine beratende Position einnehme, stelle ich keine Diagnosen.

Das bedeutet, dass ich entweder nur Hilfen geben kann, wie Sie zu einer Diagnose kommen oder alternativ, wenn Sie bereits eine Diagnose haben, wie man die vom Tierarzt vorgeschlagene Therapie unterstützen kann. Manchmal bin ich auch der Tipgeber um vielleicht einmal in eine andere Richtung zu suchen.

Ich selbst sehe mich als ein Bindeglied zwischen dem Hundehalter / Katzenhalter und seinem Tierarzt.

Medizinische UnterlagenQuelle: Bild von Ada K auf Pixabay

Befunde auswerten und erklären

Viele Tierhalter fühlen sich nicht gut, wenn der Tierarzt ihnen sagt:

„Alles in Ordnung“

alternativ ist eine häufige Aussage noch

„ohne Befund.“

Gerade bei Blutbildern, Kotprofilen oder Urinuntersuchungen kommt es vor. Die Unsicherheit wächst, wenn an der einen oder andere Stelle dann Ausreißer in den Werten zu finden sind. Gern auch bei bestimmten Erkrankungen – wie die Schilddrüsenunterfunktion – wenn die Werte im unteren Drittel angesiedelt sind. Hier gibt es häufig noch viel Aufklärungsbedarf, weil in den Sozialen Medien gern ein verzerrtes Bild gemalt wird.

Ich selbst bin mit meinem Hund damals durch die Hölle gegangen, weil ich mich bei seinem Gesundheitszustand mehr auf die Foren und Laien verlassen habe, als man einen Moment auf meinen Tierarzt zu hören.

Heute habe ich eine sehr gute Tierärztin an meiner Seite, mit der ich auf Augenhöhe kommunizieren kann. Ich weiß immer noch was ich alleine kann und was den Tierarzt nötig macht. Oft habe ich meine Diagnose im Kopf und schaue Unbedarftheit was meine Ta dazu sagt. Wir sind oft einer Meinung – auch was die Behandlung als solches angeht.

Wenn Sie also nicht so genau wissen, wie Sie den Befund in Ihren medizinischen Unterlagen deuten sollen, dabei helfe ich Ihnen gerne und auch ausführlich.

Die Diagnose oder die Erkrankung verstehen und wissen worauf es ankommt

Ein häufigster Grund für eine Beratung ist es allerdings, dass der Halter von Hund oder Katze eine Diagnose erhält und nun erst einmal geschockt ist. Gerade wenn es um die wichtigen Organe wie Leber oder Niere geht. Bei anderen Erkrankungen – gerade im Alter – kommt es häufig vor, dass man erst einmal überfordert ist.

Auch dort wird dann das Internet befragt, man hüpft in die Gruppen der sozialen Medien, wie Facebook, und versucht Informationen zusammen zu tragen. Man wird von der Fülle erschlagen und hat dann meist noch mehr fragen als vorher. Meist versteht man die Erkrankung noch weniger als vor der Diagnose.

Zu allem Überfluss – wir kommen jetzt mal etwas in die Ernährung – wird dann von empfohlenen Diäten des Tierarztes ab- und zu einem Futter geraten, welches völlig kontraproduktiv ist. Bei einer Nierenerkrankung muss ich auf Phosphor und Proteine im Zusammenhang mit Energie achten. wenn ich nun ein Futter empfehle, welches zu 90% auf tierischen Bestandteilen besteht, tue ich weder dem Tier noch dem Halter einen gefallen.

Suchen Sie sich lieber – neben ihren Tierarzt – eine einzige Person, die Ihnen alles erklären kann. Dies kann meine Person, als Berater sein, oder ein Tierheilpraktiker, welcher sie auch diagnostisch betreuen kann.

Ich biete Ihnen im ganzen ein offenes Ohr, nicht nur in Fragen der Gesundheit Ihres Tieres. Sie sind mir genauso wichtig, denn wenn Sie „schwächeln“, sind Sie ihrem Tier keine wirklich Stütze. Durch meine Geschichte weiß ich, wie sehr der Zuspruch oder auch mal ein klarer Schubsen helfen können. Bei mir sind viele Tränen bei der Tierärztin geflossen.

Welche Unterlagen sind mir wichtig?

Um mir ein gutes Bild zu ihrer Hauptfrage machen zu können benötige ich meinen Fragebogen. Dieser ist ziemlich kombiniert mir Ernährung und Gesundheit. Das ist auch gut so, kann ich ihn doch für beide Bereiche meiner Arbeit verwenden und ich bekomme einen sehr guten Überblick an welche Schrauben wir noch drehen können. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es meist die Ernährung ist, die noch sehr viel Potential hat.

Ein weiteres wichtiges Dokument ist das Blutbild. Ich bevorzuge an dieser Stelle das geriatrische Blutbild. Es gibt mir Auskunft über das Blut im allgemeinen, aber auch über die Organe. Selbst wenn alle Werte in der Referenz sind, kann man man an manchen Stellen einen Tendenz erkennen. Gerade im Rahmen der Ernährung, kann es sehr aufschlussreich sein. Ebenso bei Erkrankungen, um einen Ist – Zustand zu erkennen.

Viele meiner Klienten haben das Problem, dass Hund oder Katze das Futter plötzlich nicht mehr vertragen, es bereits mehrere Wechsel erfolgten und man nun nicht mehr weiter weiß. Auch Durchfälle oder Erbrechen sind häufige Ursachen. Hier ist eine Kotuntersuchung oft sehr nützlich. Sei es nur um die Besiedlung im Darm zu kennen oder Parasiten auszuschliessen. Es gibt auch noch tiefergehende Untersuchungen zum Immunsystem oder Leaky Gut.

Alles zusammen gibt ein schönes Bild, mit dem man gut und vor allem individuell beraten kann. Ob alle meine Kollegen diesen engen Kontakt zwischen Tierhalter und Tierarzt bevorzugen oder nicht kann ich nicht sagen. Für mich ist es etwas schwierig, da ich nicht unbedingt ins „blaue“ arbeiten möchte.

Ich möchte helfen und um dies zu können benötige ich die Hilfe der Tierhalter und (indirekt) des behandelnden Tierarztes. Damit ich mich auf eine individuelle Beratung gut vorbereiten kann, benötige ich Zeit. Deswegen bevorzuge ich einen Vorlauf von Zusendung der Unterlagen und Termin von mindestens 3 Tagen. Lieber sogar 7 Tage.

 

soziale Medien

scan mich

Für die, die sich so noch nicht zu einer Beratung entschließen können, gibt es – auch wenn es der Rahmen der Ernährung ist – kurze knackige Onlinekurse zu einem wirklich guten Kurs. Zum Beispiel zur Fütterung von Junghunden* ohne großen Schnickschnack oder zum Darmbiom*

Dazu gib es die Möglichkeit, einmal im Monat eine Beratungseinheit (60 Minuten) zu gewinnen. Alles was ihr dazu tun müsst: Euch in den Newsletter (das Häckchen setzen) und im Kontaktformular selbst den Grund „warum ihr die Beratung benötigt und niemand anderes“ eintragen. Über diesen Newsletter werde ich euch regelmäßig über kostenlose Termine meiner Kollegen und Partner informieren. Aber auch so gibt es immer mal eine Kleinigkeit an Wissenswertes. Keine Sorge der Newsletter kommt nicht zu oft.

Wenn es noch fragen geben sollte, dann nutzt die Möglichkeit des kostenlosen Vorgespräches und bucht euch dafür einen Termin oder schickt mir einen Mail mit den Fragen. Alles was unter 15 Minuten bleibt ist Service und verursacht keine Kosten. Aber bitte nutzt diese Möglichkeit nicht aus. Wenn ihr tiefergehende Fragen habt Nehmt Kontakt auf und nutzt die Beratung per Mail, per Videochat, Telefon oder (wenn ihr im näheren Umkreis wohnt) bei euch zu Hause.

Allerdings bevorzuge ich im Moment (Januar 2021) den indirekten Kontakt, da sich ein Hygienekonzept für die Hausbesuche nur schwer umsetzen lässt. Im Notfall lässt es sich organisieren. Unter welchen Voraussetzungen eine Hausbesuch dann stattfinden kann, klären wir im Bedarfsfall vorab und gemeinsam.

Was gibt es noch?

Da ich weiß, wie schwer das Leben mit einem kranken oder altem Hund ist, können Sie mich auch gern nur als Zuhörer buchen. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, was man vielleicht im Zusammenleben allgemein noch verändern kann, damit es einfacher wird. Wie man die Alltag strukturieren kann oder wo man seine eigene kleine Entspannungsinsel findet.

Bei mir war es das Vestibularsyndrom an einem Samstag nachmittag. Die Praxis hatte natürlich schon geschlossen und ein Notdienst in dem Sinne gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht. Unsere Tierärztin war trotzdem für uns da. Sie hat sich Zeit genommen, sie hat uns zugehört und selbstverständlich den Hund behandelt. Als wir wieder nach Hause fuhren hatten wir die passenden Bilder im Kopf und wussten was wir wie machen können und eben auch, dass wir es nicht hätten verhindern können.

Als mein Hund nachts Blut aus dem Maul laufen hatte, war es für mich ein Schock. Auch hier war meine Tierärztin für uns eine große Stütze – selbst als sie mir einige Tage später sagte, dass sie eigentlich dachte, dass schaffen wir dieses mal nicht mehr. Wir haben auch dort gemeinsam besprochen was wir machen können und welche Möglichkeit diese Blutung haben könnte und was wir definitiv nicht mehr machen können.

Wie oft habe ich gedacht, das war es und dann war es das doch noch nicht. Es ging mir an die Substanz und auch da war meinen Tierärztin sehr einfühlsam und holte uns ab und zeigte uns Wege.

Dazu war sie aber auch sehr klar. Denn eines war klar: Einen jungen gesunden Hund konnte sie uns auch nicht mehr schenken.  Wir konnte ihm aber gemeinsam einen schönen Lebensabend ohne Schmerzen und ohne Leiden verschaffen und das war das wichtigste.

Auch auf dem letzten Gang war unsere Praxis eine große Stütze und sehr sensible. unsere Wünsche wurden beachtet und man gab uns Zeit die wir brauchten um loszulassen. Man gab uns den Raum vor Ort zu trauern und auch um uns „auszuweinen“.

Weiterhin sind sie uns eine Stütze mit unserem Terrier, der ja auch nicht mehr der jüngste ist.

Dies zeigte mir allerdings auch, dass man oft auf taube Ohren und Unverständnis stößt. Es versteht oft nicht jeder im Umfeld, wie es einem geht. Machmal braucht es wen völlig neutralen zum reden, der eben einfach nur zuhört.

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Bildquellen

  • documentation-of-medical-g1176ee747_640: Bild von Ada K auf Pixabay

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