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VakuumGroom in guter Qualität

Als Tierfriseur wollte ich eine Nische und hatte mich schon früh auf das Thema Vakuumgroom eingeschossen. Dies ergab sich daraus, dass ich bei meinen mobilen Einsätzen oft gebeten wurde, den Hund doch auf der Terrasse oder dem Balkon von seiner Unterwolle zu befreien. Was im Frühjahr noch ging, wurde jetzt im Sommer oder vermutlich auch im kommenden Winter zu einem Problem. Entsprechend beschäftigte ich mich mit den auf dem Markt befindlichen Systeme. 

Für die Möglichkeit des Bürstens kam für mich eigentlich nur das CoFix - System in Frage. Ich schlich schon länger auch privat um diese Bürsten herum. Mich schreckte immer der Preis etwas ab. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Firma Hahn Design GmbH bedanken, die mich bei diesem Produkttest und der Möglichkeit zum Start des Vakuumgroomings sehr unterstützt haben. 

Kommen wir nun zum Test ...

Das Testkit 

Ich hatte mich bewußt von Anfang an für das große Kit mit allen Bürsten entschieden. So hatte ich auf einen Schlag alle Bürsten und konnte direkt starten. 

 

Das Set kam hübsch verpackt in einem Leinenbeutel mit pfiffigem Aufdruck. Bürsten wir auch Adapter machten direkt einen guten Eindruck. Sie sind toll verarbeitet und liegen gut in der Hand. Der Bürstenkopf wirkte auf dem ersten Blick riesig. Durch die Auswahl des vorhandenen Staubsaugers, ist der passende Adapter bereits auf der Schlauchverlängerung vorinstalliert.

Mit dem ersten Anschließen an den Staubsauger habe ich mich erst wirklich doof angestellt und war darum bitter enttäuscht von dem System und der entsprechenden Leistung. Zum Glück war unserer alter Staubsauger viel zu laut, so dass ich mich schnell nach einem neuen umsah. Mit dem neuen - viel leiseren Staubsauger habe ich es dann direkt noch einmal probiert. Etwa eine Woche später. 

Mit diesem zweiten Versuch musste ich einen anderen Adapter installieren. Jetzt ging es komischerweise alles recht einfach. Alles passte, nix klemmte oder rutschte. An die Arbeit muss man sich etwas gewöhnen. Man hat nich wirklich so die Bewegungsfreiheit. Im Moment bin ich hin und wieder noch damit beschäftigt, mich und den Schlauch zu sortieren. Das wird bei jedem neuen Versuch einfach besser. 

 

Die Arbeit mit dem System  

Wie schon erwähnt braucht es etwas Übung in der Koordination von Staubsauger, Schlauch, Tier und Bürste. Für mich war es erst einmal auch ein Punkt, die passende Bürste zu finden. Ich habe ja Mischlinge mit einem sogenannten Mischfell. Das machte es nicht ganz einfach. Also habe ich einmal alle Bürsten durchprobiert.

Bei Feyd - unserem Großen - beginne ich mit der bürste für langes Fell. Damit komme ich am besten an die Unterwolle im Bereich der Hosen und in der Leiste, aber auch der Kragen spricht hier am besten an. Danach einmal die für mittellanges Fell, welches er eigentlich hat. Hier kommt auch gut die Unterwolle aus dem Fell und etwas Deckhaar. Allerdings muss ich tatsächlich die Bürste für kurzes und raues Fell zum Finish nehmen, damit das Deckhaar noch etwas mehr rauskommt. Der Hund sah in letzter Zeit echt schlimm aus, da er gerade das Deckhaar wechselte. Mal von dem ganzen Fell im Haus mal abgesehen. Wir kamen mit dem Saugen gar nicht hinterher. Zwar muss ich immer noch das Fell von Hand nachtrimmen, aber es ist bei weitem nicht mehr so ein Auffand. Hier hatte die Bürste auch eine perfekte Größe.

Lennox hat ein kurzes Fell mit Unterwolle. Weniger ein Terrierfell, dafür mehr so Richtung Mops. Hier habe ich mit der Bürste für mittellanges Fell begonnen und mit der für kurzes Fell geendet. Auch diesen muss ich sonst nach dem Bürsten immer noch nachtrimmen. Auch hier fiel dieser Prozess deutlich kürzer aus. 

Die Pauline wurde auch getestet. Auf Grund des Alters (sie ist geschätzte 18 Jahre alt) pflegt sie sich nicht mehr so gut alleine. Besser gesagt, sie braucht etwas Hilfe bei der Fellpflege. Wir erinnern uns, Pauline ist die halb verwilderte Katze, die sich nicht so wirklich anfassen lassen mag und nicht ganz einfach im Umgang ist, auch wenn ich schon viel mit hier machen kann. Die Katze wurde mit der Bürste für mittellanges Fell gebürstet und im Finish mit der Kurzhaarbürste für weiches Fell. 

Für Lennox und Pauline fand ich die Bürste fast etwas groß, aber mit dem richtigen Winkel durchaus gut zu nutzen

Vermutlich braucht man allerdings die Bürsten gar nicht wechseln, sondern nur etwas mehr Geduld und Zeit. Aber Zeit ist ja meist eine Ressource, welche man nicht immer hat. Gerade wenn ich beim Kunden bin, soll es ja nicht Stunden dauern, sondern schnell und sauber sein. 

Natürlich landet nicht alles im Staubsauber. Einige Haare liegen immer noch neben dem Hund, aber im Vergleich, was ich sonst im Raum liegen habe, ist es deutlich sauberer. Der Staubbehälter zeigt jedesmal die Wirkung und die Funktion an, auch wenn es komprimiert viel weniger aussieht als sonst. Es ist immer noch reichlich und das in einem Bruchteil der Zeit.

Die Reinigung der Bürsten geht ebenfalls schnell und einfach. Das hängende Fell wird einfach ausgesaugt. Von der Größe sind die Bürsten so, dass sie sogar in meinen UV - Schrank passen und so desinfiziert werden können - was für mich sehr wichtig ist. 

 

Das Fazit

Ich bin durch und durch begeistert und von dem System überzeugt. Zwar brauchen die Tiere anfänglich etwas Zeit und Geduld, damit sie sich an das Geräusch vom Staubsauger gewöhnen, aber dieses geht durchaus recht schnell. Hier macht die Lautstärke viel aus und für mich hat sich der Kauf eines sogenannten Silencer durchaus bezahlt gemacht. Selbst die Katze war relativ entspannt und konnte direkt während des Bürstens fressen.

Hier kann man es sich angeschnitten bei YouTube anschauen. Diesen Kanal habe ich bisher etwas vernachlässigt. Das wird sich nun ändern und dieser wird nun weiter gefüttert. innocent

Auf meinem Zettel steht noch ein weiteres VakuumGroomingTool, mit dem ich das Angebot auf alle Felle ausweiten kann. Ich hoffe, dass ich dieses auch bald vorstellen und einsetzen kann. 

 

Ausprobieren?

Wie bei vielen anderen Dingen auch, biete ich gern die Möglichkeit, dass System kostenlos anzuschauen und zu testen. Ob nun nur Sie alleine oder mit Freunden, dass ist egal. Diese Produktvorführungstests können jederzeit gebucht werden. Bedenken Sie dabei, dass ich dieses nur in einem Radius von maximal 50km anbiete. Dazu ist es so, dass bei diesen Tests, es zwar am Tier ausprobiert werden kann, aber nicht das ganze Tier gepflegt wird. 

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