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Tierrunde – Fragestunde – Fellverlust

Früher habe ich Wanderungen und Social Walks angeboten wo man mir auf der Hunderunde alle Fragen, welche einem auf den Nägeln brannten, stellen konnte. Ab jetzt habt ihr die Chance mir Fragen zu schicken oder zu stellen. Einmal in der Woche werde ich eine beantworten. Die Facebookgruppen sind ebenfalls voll mit Fragen, welche man sich durchaus einmal genauer zuwenden kann.

Heute mal eine Frage aus der Pflege. 

 

Sommerschur – Weil die Zeit wieder reif ist

Der Frühling erwacht so langsam mit all seinen Facetten. Der Fellwechsel bei vielen Tieren ist ein weiteres Indiz für die kommende Jahreszeit. Bei einigen Tierhaltern stellt sich wieder die Frage: Fell scheren ja oder nein?

Wie in den letzten Jahren fangen schon jetzt die Diskussionen über Sinn und Unsinn der Sommerschur an. Die Befürworter verweisen auf die Thermoregulation und auf die Tatsache, dass eine Fellwuchsstörung andere Ursachen hat, als eine Kürzung des Haares. Die Gegner verweisen auf Veränderungen des Felles und das es für das Tier keine Erleichterung ist.

Da ich diese Diskussionen ebenso jährlich wieder führe, habe ich mich zu einer Ausbildung zum Groomer entschlossen. Der Tierheilpraktiker in mir sagt immer, dass es dem Haar egal ist, ob es mit der Schere in Modell geschnitten oder mich der Maschine auf eine Länge X geschoren wird. In der Groomerausbildung lernte ich dann, dass man davon ausgeht, dass die Unterwolle vorher nicht ausgebürstet wird und deswegen das Fell verändert und zu Problemen führt.

Als Laie reicht es, wenn man die drei Hauptgruppen in den Hundefellen kennt. Da ist das sogenannte einschichtige Fell. Dieses darf geschoren werden. Es gilt als das Einzige, wo eine Schermaschine zum Einsatz kommen kann.
Ein weiteres Fell ist das Mehrschichtige. Hier gibt es Deckhaar und Unterwolle. Hier muss die Unterwolle ausgebürstet werden. Bei den meisten Hunden reicht dieses tatsächlich aus. Damit der Hund hübscher aussieht, kann man die Konturen des Deckfelles mit der der Schere etwas einkürzen.
Dann gibt es noch das Trimmfell. Ein Fell, dass gezupft werden muss. Dieses kann man mit der Hand oder mit verschiedenen Werkzeugen tun. Für viele Halter ist dieses fast zu viel Arbeit und sie lassen es lieber machen. Bei diesem Fell kann man am Ende das frische Fell noch etwas in Modell bringen, aber meist ist es nicht nötig.

Spannend wird es, wenn man neben den Felltypen auch noch nach Schneide- und Scherhunde unterscheiden möchte. Um ehrlich zu sein: Das mache ich nicht. Ich schaue was gemacht werden muss und wie ich es am besten angehen kann. Mal wird es die Maschine sein, dann wieder eine normale Schere oder vielleicht doch eine Effilierschere. Eines ist gewiss: Ohne Vorbereitung geht gar nichts.

Wenn die Unterwolle zum Problem wird

Der Frühling kommt. Hunde und Katzen fangen an zu fusseln. Wo sie stehen, laufen oder liegen, findet man gefühlte Tonnen von Haaren. Der Staubsauger ist im Dauereinsatz. 

Ist es bei Ihnen ebenso? Herzlichen Glückwunsch, der Fellwechsel ist wieder da. Jetzt stellen sich viele Menschen die Frage: Wie werden ich Herr der Situation? 

Mit einer Beratung im Zoofachmarkt kommen Sie mit Sicherheit mit einem Unterwollekamm nach Hause. Besuchen Sie einen Hundefriseur, wird es eine Slickerbürste sein. Nur mit Glück wird man einen Unterwollerechen empfehlen. 

Welches Werkzeug ist jetzt das richtige? Ich persönlich rate – je nach Felltyp – zu einer Slicker- oder Universalbürste, einem Kamm und einem Unterwollerechen. Für kurzhaarige bieten sich durchaus Pflegehandschuh oder Gummibürste an.

Schauen wir uns einmal die Werkzeuge genauer an...

 

Von Vorfällen zur Panik 

Liebe Menschen kocht bloss nichts, eure Tiere könnten daran sterben ... 

Ist es Euch schon einmal aufgefallen, vor was alles gewarnt wird? Was alles zu Intoxikationen bei den Tieren führen kann? 

Alles hat seinen Preis

Über Geld spricht man nicht, das war immer so eine Devise. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden. 

Mit Kollegen hatte ich die Diskussion, ob ich nicht kalkulieren kann oder besser, dass ich sehr beherzt kalkuliert haben muss. Man nehme mir es nicht ab. Soll ich wirklich über meine Kalkualtion diskutieren? Definitiv nein. 

Gegenfrage: Arbeiten Sie umsonst? 

Die Antwort dürfte im Allgemeinen einheitlich »Nein« heißen. 

Fangen Sie im Supermarkt, beim Bäcker oder im Kino an zu feilschen und über den Preis zu diskutieren? Ich glaube nicht. Warum sollte ich über meine Einnahmen (Nicht den Gewinn) verhandeln? 

 

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