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Die Drohungen und Beleidigungen gehen weiter

Im Grunde wollte ich das Thema um Chico nicht noch einmal aufgreifen. Es war aus meiner Sicht eine gute und die richtige Entscheidung, den Hund schlafen zu lassen. Er hat sich in der Zeit – nach Angaben des Tierheimes – nicht sehr besucherfreundlich gezeigt. Es gab durchaus erkennbare Aggressionen im Zwinger und bei seiner Ausführung. Im Grunde immer dann, wenn er in die Enge getrieben wurde. Eine Vermittlung in ein normales Leben hätte niemals zur Debatte gestanden. Die Folge wäre ein Leben hinter Gittern mit ausschließlichem gesicherten Kontakt.

Gestern Nachmittag, gleichzeitig mit der Presseerklärung der Stadt Hannover, brach der Sturm der Entrüstung wieder los. Hieß es nicht, dass Chico weiterleben und ein eine spezielle Einrichtung verbracht werden solle. Nein so wurde es eben nicht gesagt. Die Aussage war, dass man die Einschläferung aussetze und eine anderweitige Unterbringung prüfe. Zu dieser Prüfung gehörte ebenso eine gründliche Untersuchung.

Letzten Mittwoch wurde es still um den Fall Chico. Das einzige was man noch erfuhr, war, dass er durch entsprechende Fachleute im Tierheim begutachtet werden sollte. Diese war eine Grundvoraussetzung, welche meiner Meinung nach schon viel früher hätte erfolgen müssen. In dieser Situation wurde eine genauere Untersuchung, mit CT, in der TiHo Hannover unter Narkose angeraten.

Zwei Aussagen, die einem immer wieder begegnen


Im Grunde wollte ich heute endlich wieder meinen normalen Tagesgeschäften nachgehen. Aber so ganz lässt mich das Thema um die beiden Hunde immer noch nicht los. Ich möchte heute also noch einmal schnell auf die häufig getroffenen Aussagen eingehen, die im Zusammenhang mit den beiden Übergriffen durch Hunde und die damit verbundenen drei toten Menschen häufig als Argumentation angeführt wurden und werden.

Jeden Handlung hat eine Wirkung nach Außen

Gestern hatte ich meine Ansicht über das »Drama« mit Chico (Blog - Vom Regen in die Traufe) philosophiert. In jenem hatte ich das Thema Signalwirkung ja auf später verschoben. Nun hat sich genau diese Problematik gestern in zwei Teilen trauriger weise erweitert.
Um es direkt Vorweg zunehmen: Das Tierheim Hannover hat mit seiner Aussage, dass der Gassigang mit den Behörden so abgesprochen sei, gelogen! 

Vom Regen in die Traufe

Chico erhitzt die Gemüter. Während die Tierschutzuschi´s ihn um jeden Preis retten möchten und dafür vor Einbruch und versuchtem Diebstahl, Beschimpfungen, Beleidigungen und Bedrohungen nicht halt machen, sehen es Menschen mit Tierschuztverstand eher kritisch.

Um der Geschichte etwas Struktur zu geben, fangen wir vorne an. Im Jahr 2011 wurde Chico von einem Hundetrainer begutachtet. Dieser hatte mit dem gesetzlichen Betreuer der Mutter eine Begutachtung durch die Stadt angestrebt. Es kam zu einer Vorladung zu dieser, zu der der Halter nicht erschienen ist. Wie auch, kleinwüchsig, schwer krank und ohne Auto war es unmöglich, zu diesem Termin zu kommen. Darauf hin verfügte das Amtsgericht eine Entnahme und Sicherstellung des Hundes. Diese erfolgte nie. 

Alle diese Verstrickungen müssen ebenso von der Staatsanwaltschaft geklärt werden, wie von der Stadt selbst. Dass es an diesen Stellen arbeitsrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen muss, versteht sich von selbst. 

Der Tierschutzverein und damit auch das Tierheim wussten ebenso schon länger von diesem Fall. Diese waren nach der Sicherstellungsanordnung zweimal in der Familie und kontrollierten diese. Hier ging es um die Haltung an sich, die Nachbarn bemängelt hatte. Hier war wohl nichts auszusetzen, da das Tier keine Anzeichen von Vernachlässigungen aufwies. Dennoch hätte der kontrollierenden Person auffallen müssen, dass weder der Halter noch die Mutter in der Lage sind, dass Tier ordentliche zu versorgen oder bei einem Gassigang zu halten. Hier hätte allein von dem Grundsatz und den Aussagen der Nachbarn beide Male eine Meldung an die Behörden erfolgen müssen. 

Wenn Futter als Einkommen gesehen wird ...


Ich gestehe, ich setze mich hin und wieder mit dem einen oder anderen MLM Vertriebsnetzwerk auseinander. Besonder dann, wenn es sich eignen würde, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen. Eines habe ich schnell festgestellt: Futtermittel schließt man besser aus.

Kritisch ist hier weniger das Direktmarketing oder die Art des Kundenfanges, als die Beratung. Es wird sich auf Philosophien berufen, welche oft verführerisch klingen. Aber von dieser weiß ich nicht, wie gesund die Ration in Wahrheit ist. Die Kommunikation ist gern etwas schwierig. Die Berater und Vertriebspartner sind mit gezielten Fragen schnell überfordert. Die Personen, welche die Informationen hätten, verweisen auf die Philosophien.

Ein Kreislauf. Ein Geheimnis, welches streng gehütet wird. Ein kleinwenig unlogisch, denn bei der offenen Deklaration kann man sich durchaus den Durchschnitt aus den frei zugänglichen Datenbanken im Internet zusammentragen. Das ist etwas Arbeit, die sich kein Nahrungsberater freiwillig machen mag. Darum fragt man ja bei den Herstellern, Beratern oder in den Vertrieben nach. 

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