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Nein kann ich nicht ...

... denn meist ist es nicht schnell gemacht. Mal schnell bürsten geht genauso wenig, wie mal schnell eine Futterration zu überprüfen oder einen neuen Plan zu erstellen. Dennoch wird diese Frage - gerade über die Messanger - relativ häufig gestellt. Man möchte schnell eine Information und diese am besten auch noch umsonst. Warum dass - nicht immer geht, sollte eigentlich klar sein. Ich möchte dennoch auf das Thema gut kurz eingehen.

 

Grooming auf die Schnelle

Womöglich noch auf dem Gassigang. Es sind doch nur die Pfoten oder da am Hintern kommt die Unterwolle raus. Du brauchst doch nur einen Kamm oder die Bürste mitbringen, das hat doch kaum Gewicht und geht doch ganz schnell.

Nein schnell geht es nicht. Kamm und Bürste wollen gereinigt sowie desinfiziert werden. Eventuell braucht es noch etwas anderes, was ich nicht dabei habe. Als Mensch möchte man ja auch nocht von der Freundin auf der Parkbank schnell einmal die Haare nachgeschnitten bekommen.

Wenn ich bei einem tatsächlich nur 5 Minuten brauch, dann werden auch nur diese Minuten berechnet. Dafür ist es dann gemütlich sowie entspannt und nicht zwischen Tür und Angel. 

 

Ernährungungsberater holen sich doch alles aus Datenbanken ...

Was beim Grooming noch schnell nachvollzogen werden kann, führt im Rahmen der Ernährung gern zu Diskussionen. Besonders wenn man auch noch Geld für "mal kurz ..." ansetzt. Jemand anderes mache es schließlich auch immer umsonst und man würde ja auch zu diesem gehen, aber der hat gerade keine Zeit. Es wäre sehr wichtig, weil ganz dringend und überhaupt. Das sind doch nur einige Klicks und macht doch gar keine Arbeit, da ist es doch schon eine Frechheit, dafür dann Geld zu verlangen.

Nun ja, wenn es nur ein paar Klicks sind, warum braucht es dann eine Ausbildung? Weiterbildungen und Fortbildungen mal außen vor? Was ist mit der Zeit, welche wir für das Studium neuster Bücher, Studien und Berichte verwenden? Es wird immer nach gut ausgebildetet Beratern gerufen, welche dann auch noch unabhängig sind und sich mit Krankheiten auskennen sollen. Wenn es dann so weit ist, sollen genau diese Berater möglichst viele und genaue Informationen umsonst herausgeben. Da stellt sich mir immer die Frage, ob selbe Menschen beim Arzt oder Tierarzt anrufen und mal eben kurz eine kostenlose Beratung wünschen.

Schauen wir uns das mal kurz genauer an ...

Nicht jeder hat den Computer den ganzen Tag an und ist nur über diesen online. Ich selbst bin sehr viel mit Handy oder Tablet unterwegs. Die Daten müssen angeschaut werden, in der Zwischenzeit stratet die Datenbank. Zuerst muss man die Daten zu dem Hund eintragen, denn dieses sind wichtig. Danach kommen die Daten der Ration dran, auch diese wollen von Hand eintragen und ausgewählt werden. Im nächsten Schritt die Mengen. Mit etwas Glück hat man die Daten schon schön aufbereitet vorliegen. Hat man Pech, sind die Daten noch nicht in der Datenbank. Dann beginnt die Recherche nach den Analysedaten und man füttert die Datenbank mit diesen.

Möchte man es einfach, hat man sich eine Datenbank gemietet und die Lizenzen fallen jedes Jahr an. In der anderen Alternative hat man sich selbst eine Datenbank erschaffen, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Allerdings enthält keines der Modelle immer alle Daten. Dazu kommt dann noch der Datenschutz.

Für einen meiner Hunde habe ich im November mal eben schnell eine Wochenration ausgewertet. Das ganze hat etwa 30 Minuten gedauert. Allerdings auch nur, weil ich die meisten Daten schon gespeichert hatte und diese Favoriten bereits mit einem Klick in die Berechnung übertragen konnte. Hier musste ich nur noch die Mengen eintragen, welche mir Ecxel schon ordentlich aufbereitet hatte, weil ich im Vorfeld eine entsprechenden Tabelle für soetwas angelegt, mit Formeln bestückt und täglich ordentlich ausgefüllt hatte. 30 Minuten hören sich nicht viel an, aber ich denke nicht, dass Sie ihrem Arbeitgeber durchaus 30 Minuten ihrer Freizeit einfach so schenken.

Sollten Sie dennoch einmal das dringende Bedürfnis haben, etwas mehr Fragen zu stellen, dann buchen Sie sich doch einfach einen Betreuungsmonat (die Beratungsgebühr). Hier werde ich zwar immer noch keinen Futtermittel bewerten, über Rationen schauen oder Plänen erstellen, aber ich nehme mir dann gern mehr Zeit, um auf entsprechende Fragen einzugehen.

Wenn ich also sage, dass etwas Kosten verursacht, dann möchte ich mich nicht bereichern, sondern nur für meine Zeit, die ich aufwende bezahlt werden. Es ist eine Frage der Fairness. Fair für die zahlenden Kunden und fair für mich. 

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