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Wenn Hunde gefühlt nur Haaren ...

Schaut man sich auf Facebook um, kommt es immer wieder vor, dass man eine Frage ließt: Hilfe mein Hund haart. Über die Antworten bin ich dann meist überrascht. Warum? 

Es ist nicht immer die Ernährung ...

Neunzig Prozent der Antworten bei haarenden Hunden drehen sich um die Ernährung. Das beginnt mit der Aufforderung den Hund naturnah und ausgewogen zu ernähren (hier ist in der Regel "BARF" gemeint), geht über die Gabe von Nahrungsergänzungsmittel (Bierhefe, Öle und Co) bis ihn zur Anregung die Schilddrüse untersuchen zu lassen.

Auf die naheliegenste Lösung, nämlich den Hund einmal fachgerect zu pflegen, kommt man eigentlich nicht.

Mein Experiment

Ich habe den Feyd - der Plüschbär mit der tollen Unterwolle - bewußt sechs Wochen nicht bebürstet. Er sah am Ende wirklich schlimm aus. Normal wäre ich so mit diesem Hund nicht auf die Straße gegangen. Ein gelpatztes Sofakissen. Überall schob sich büschelweise die Unterwolle heraus. Das Deckhaar verlor dadurch an Glanz und sah gebrochen aus. Es war die Hölle für mich und ich musste mich ganz fest auf die Finger setzen.

Die Schulter in größere Aufnahme

Es war am Ende schon so, dass mich auf dem Gassigang wildfremde Menschen ungefragt ansprachen und mir Ernährungstipps für diesen Hund gaben. Ich muss nicht erwähnen, dass ich als Ernährungsberater für Hunde die Ernährung sehr gut im Auge habe. Dieser Hund hat keine Mängel an Vitaminen oder Mineralien und benötigt keine weiteren Zusätze ;)

Es kam nicht der Ratschlag, diesen Hund einmal ordentlich zu bürsten oder sich von einem Hundefriseur über die richtige Fellpflege beraten zu lassen. Denn genau dies wäre eigentlich der erste Schritt. Einen Hund der gerade massiv haart, was bei der Wetterlage und auch im natürlichen Biorhythmus nicht ungewöhnlich ist, ordentlich ausbürsten. Oft hat man als Hundehalter nicht unbedingt das optimale Werkzeug. So kommt es vor, dass man die Aussage erhält: aber ich bürste doch schon fast täglich. Hier ist es nicht schlimm oder falsch, sich einfach einen Termin bei einem Hundefriseur zu machen oder diesen zu sich nach Hause zu holen. Oft reicht ein Termin, an dem man sich die Pflege erklären lassen kann und mit dem richtigen Werkzeug ausgestattet wieder nach Hause geht/den Groomer verabschiedet. Es spricht auch für einen Mischling, Labrador, Mops oder welchen Hund auch immer nichts dagegen, einen regelmäßigen Termin wahr zu nehmen. Hier kann man von einem Zeitraum von 6 bis 12 Wochen ausgehen.

Bei meinem Plüschbären habe ich dann im ganzen - ohne Baden - einen Stunde gebraucht. Nach einem halben Hunde hatte ich bereits einen guten Wollberg ...

 

Nach dem ich dann fertig war, hatte ich eine halbe Mülltüte Fell ...

 

Im Grunde hätte man den Hund an dieser Stelle noch unter die Dusche stellen müssen, da das Fell noch fettig war. Dieses ist nach dem Brüsten recht normal, denn die Haut wird entsprechend angeregt. Beim Baden und dem anschließenden fönen/blowern kommen die Reste, welche die Büste nicht erwischt hat, noch raus. Danach habt man in der Regel etwas Ruhe mit dem Haarverlust ...

.... wenn ich zufälligerweise doch ein Mangel oder eine Erkrankung dahinter steckte. Was aber zur Zeit des Fellwechsels oder bei Temperaturschwankungen eher selten ist. Gerade in diesem Sommer hatten wie viele Sprünge, so das in diesem Jahr viele Hunde deutlich mehr gehaart haben. Unsere bilden da keine Ausnahmen.

Die Tage werde ich YouTube noch mit einem Video zu den Fotos oben füttern. Das dauert noch etws, da es erst noch bearbeitet und die Teile zusammengefügt werden müssen. 

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