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Was brauchst du, um dein Tier zu pflegen ...

Direkt zum Anfang einmal den Hinweise auf die Affility - Links zu den einzelnen Produkten, diese sind als Werbung zu betrachten. Aber mit jeder Bestellung tust du auch etwas Gutes. Du hilfst damit einem Tier aus dem Tierschutz oder einem finanziell schwächeren Menschen. 

Es braucht gar nicht viel

Die meisten Menschen haben im Laufe der Zeit einiges an Pflegetools angesammelt. Ich bilde dort keine Ausnahme. Einen Teil habe ich schon ausgemistet, ein Teil wird demnächst noch folgen. Natürlich habe ich berufsbedingt einiges mehr, aber im privaten habe und hatte ich auch schon immer sehr viel. Was es braucht oder auch nicht, lässt sich online nie wirklich klären. meist muss man das Fell sehen und anfassen. 

Vielleicht sollte ich mich mit meiner Kollegin noch einmal unterhalten und den Vortrag aus dem letzen Jahr wiederholen. Ich versuche es einfach mal kurz zusammenzufassen ...

Kämme

Verschiedene Kämme sollten in keinem Haushalt fehlen. Warum mehrere Kämme? Eigentlich ganz einfach. Hier empfiehlt es sich einen groben, einen mittleren und einen feinen Kamm zu haben. Dazu noch einen Flohkamm. 

Grob und mittel bekommt man meist schon zusammen ein einem. 

Hier arbeitet man von grob zu fein. Mit einem Kamm kann man Verfilzungen aufspüren und diese gezielt bearbeiten. Läuft der grobe Kamm durch das Fell ohne hängen zu bleiben, nimmt man den mittleren und immer so weiter. Dieses eignet sich besonders bei mittellangem bis langem Fell bis hin zu Löckchen. Bei kurzhaarigen Hunden reicht meist direkt ein feiner Kamm und der Flohkamm. 

Mit einem Kamm bekommt man bereits die erste Unterwolle heraus. 

 

Bürsten

Vieles was als Bürste angeboten wird, ist im Grund gar keine Bürste. Dazu komme ich aber später noch. Es gibt Bürsten mit Metallstiften, Draht (gerade und gebogen) oder auch Naturborsten. Es gibt sie als Doppel oder einzeln. Hier kommt es schon deutlich mehr auf das Fell an. 

Man kann hier Kletten und Filz mit Metall oder Draht lösen. Unterwolle wird ganz gut mit Draht herausgeholt. Glanz bekommt man in ein längeres Fell mit den Naturborsten. Locken bürsten man am besten mit Draht auf. Das ist jetzt eine sehr einfache Zusammenfassung. Hier ist es wirklich ratsam sich einfach mal an einen Friseur zu wenden. Der kann einem sehr schnell erklären, welcher Bürstentyp für deinen Hund am besten geeignet ist. 

 

Unterwollerechen oder -kamm

Für Hunde mit einem doppeltem Fell und damit mit Unterwolle empfehle ich lieber den Rechen, als den Kamm. Die Unterschieden hatte ich schon in einem anderen Artikel erklärt. Diesen Artikel findest du hier: Blog - Unterwollkamm vs. Unterwollrechen.

Hier kommt es auf die Felllänge an. Hat der Hund ein eher kurzes Fell, ist ein Kamm besser geeignet. Ist das Fell mittellang und lang, dann sollte man auf den Rechen zurück greifen. Das Fell sollte möglichst filz- und klettenfrei sein. Diese werden nämlich durch diese Werkzeuge nicht entfernt. 

 

Striegel oder Pflegehandschuhe

Striegel gibt es in einigen Ausführungen. Es gibt sie aus Gummi, Silikon, Plastik oder mit Metall. Ich bevorzuge dort die weichen aus Gummi oder Silikon. Gerade bei kurzhaarigen Hunden, sind diese toll. Es gibt allerdings auch welche für langhaarige Hunde. 

Bei den Handschuhen ist der Markt schier unübersichtlich. Das liegt etwas an den ganzen nachgemachten Produkten. Ich haben sehr häufig in der Liste angezeigten blauen. Dieser ist nicht schlecht, die Borsten sind recht weich. Dann habe ich die HandsOn Handschuhe. Von diesen bin ich begeistert. Hier muss man aber wirklich schon genauer schauen, dass man das Original erwischt. Die nachgemachten, sind zwar billiger, aber durchaus auch nicht so stabil oder effektiv. 

Bei den Handschauen kommt es sehr auf das Fell an. Kurze Felle mit Unterwolle sind super so zu pflegen. Längere Felle könnten sich statisch aufladen. Hier helfen Pflegemittel, welche dieses verhindern.

 

Scheren und Schermaschinen

Scheren gibt es schon als tolle Sets. In diesen ist dann meist auch schon ein Kamm enthalten. Gerade Halter von Rassen, die regelmäßig mal in Kontur geschnitten werden müssen, können diese gebrauchen. Eventuell lässt man sich das ganze einmal zeigen, bevor man es selbst probiert. 

Schermaschinen sollten durch gute Aufsteckkämme variabel sein. Ich empfehle gern die Aufsteckkämme von Moser/Wahl welche aus Metall sind. Diese gehen besser durch das Fell. Bevor eine Maschine zum Einsatz kommt, sollten das Fell gut vorbereitet sein. Das bedeutet frei von Filz und auch von Unterwolle. Dazu sollte man sich immer vor Augen halten, dass man das Fell nicht einfach nur abrasiert. 

 

Krallenpfelge

Die Krallen sind immer so eine Sache. Ich bevorzuge Feilen. 

 

Spezialisten

Manchmal braucht es noch etwas spezielles. 

Die MagicBrush ist eine Plastikbürste mit einem sehr engen Stand der Borsten. Sie eignet sich für den Fellwechsel sehr gut, denn das Deckhaar kommt da auch mit. Zum Baden ist die nett, denn sie nimmt durchaus Kletten und Filz mit. Hier muss man etwas spielen, was den Druck den man anwendet angeht. 

Peelingschwämme sind für Hunde toll, die regelmäßig ein Bad benötigen. Man kann das Shampoo bequem und effektiv in das Fell einarbeiten. Sie eignen sich für Kurzhaarrassen genauso, wie für die längeren. In Verbindung mit der MagicBrush sind sie ein unschlagbares Team. Nach dem Baden kann ein Fön oder Blower nützlich sein. 

Bei starkem Filz benötigt man durchaus eventuell noch einen Entfilzer. Dies haben scharfe zinken, dass man durchaus sehr vorsichtig sein muss, um niemanden zu verletzen. 

Trimmmesser für verschiedene rauhaarige Hunde. Allerdings kann man diese durchaus auch bei Hunden verwenden, die immer haaren. Labrador und Mops seien hier einmal genannt. Den Umgang sollte man sich allerdings zeigen lassen oder lieber die Finger nehmen. 

Die Zahnpflege sei auch nicht zu verachten, dort gibt es ebenso sehr viel verschiedenes. 

Im Profibereich gibt es da noch einige mehr. 

 

Fazit

Wie man sieht, ist die Liste zwar recht lange, aber dennoch übersichtlich. Im Grunde kann man das Fell seines Hund mit maximal 3 Tools fachgerecht zu Hause alleine Pflegen. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn man von einem Werkzeug mehrere Ausführungen hat. Es ist auch nicht schlimm, wenn man mehr als 3 Dinge für die Fellpflege im Schrank liegen hat.

Ob man die richtigen Werkzeuge hat, erfragt man am besten bei einem Friseur. Diese können auch so noch wertvolle Tips für zu Hause geben. Wenn man dann noch einen festen Pflegeplatz (Blog - Der feste Pflegeplatz) hat, steht der entspannten Pflege nichts mehr im Wege. 

 

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