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Von Vorfällen zur Panik 

Liebe Menschen kocht bloss nichts, eure Tiere könnten daran sterben ... 

Ist es Euch schon einmal aufgefallen, vor was alles gewarnt wird? Was alles zu Intoxikationen bei den Tieren führen kann? 

Don´t Panic - ich hoffe jeder weiß, wo sein Handtuch ist ...

Ich finde Warnungen durchaus schon gerechtfertigt. Besonders dann, wenn diese entsprechend durch wissenschaftliche oder tiermedizinische Aspekte bestätigt wurde. Dies kommt recht regelmäßig vor. Durchaus folge ich auch Warnungen, wenn diese sich durch Tierhalter häufen, wie zum Beispiel bei den Nebenwirkungen von Bravecto. Selbst dann wenn Hersteller und Tierärzte es als bedauerlich bezeichnen und gleichzeitig versprechen, dass es nicht auf das Produkt zurückzuführen ist. 

Doch dann gibt es Warnungen, wo ich mich wirklich fragen muss, in welchem parallelen Universum ich mich befinde. Natürlich möchte ich keines meiner Tiere in Gefahr bringen, aber direkt hysterisch werden muss ich auch nicht. 

Wenn man es genau nimmt, dürften in keinem Tierhaushalt Grünpflanzen zu finden sein.
Da fängt es schon an. Ich mag meine Pflanzen, egal ob die Orichdeen, die Heilpflanzen, die Kräuter, die selbst gezogenen Bonsai – Bäumchen, die Palmen und die Kakteen. Von den kleinen Obst- und Gemüsepfänzchen einmal abgesehen. 
Keines meiner Tiere geht an diese Pflanzen heran oder knabbert an diesen. Gut im Vogelzimmer habe ich tatsächlich keine ungeeignete Pflanzen zu stehen. Hier allerdings eher weniger wegen der Gefahr der Vergiftungen, als dem Punkt, dass diese eher geschreddert werden und nicht lange halten. 

 

Die Küche, der Ort des Bösen überhaupt 

Auch in der Küche lauern überall gefahren. Sei es dass etwas ungeeignetes herunter fällt oder ähnliches. 

Dennoch wird hier gern gekocht. Mit den Kräutern, die  zum Teil in Töpfen unsere Wohnung bevölkern. In Pfannen, welche Beschichtungen – und damit vermutlich Teflon - enthalten. Wir verwenden Lebensmittel, die für Tiere durchaus unverträglich oder gar tödlich sein können.  

Bisher gab es nie Probleme. Gut die Papageien sind eine Etage tiefer untergebracht. Die Gerüche ziehen eher nach oben. Die Hunde stehen gern daneben, wenn gekocht wird. Bei der Katze muss man manchmal aufpassen, dass diese nicht im Topf angeln geht.
Aber so wirklich Gedanken mache ich mir da nicht, außer dass ich unsere Papageien nicht in oder neben der Küche unterbringen würde.

 

Papageienhalter müssen wohl bald in einer Blase leben ...

Gerade bei den Papageien wird es immer wieder Spannend. Gut die Angst bei Teflon kann ich nachvollziehen, diese ist von Tierärzten weltweit bestätigt. Da kann man durchaus beim Kauf drauf achten. Allerdings wird es im Haushalt generell schwierig. Nicht immer ist auf den Haushaltsgeräte verzeichnet, ob in diesen Teflon verwendet wird oder eben nicht. Das macht es hin und wieder etwas schwierig. Es gibt dort ja auch entsprechende Hinweise, wie das mit den Dämpfen und Ausdünstungen von dem Teflon ist und welche Situationen dort zusammentreffen müssen, damit giftige (auch für den Menschen) Dämpfe austreten können. 

Das man gewisse Lebensmittel nicht an seine Tiere verfüttern sollte oder darf, ist auch bekannt. Es gibt einige Listen, welche als Anhaltspunkt durchaus sehr interessant und hilfreich sind. Allerdings sind diese Listen auch nicht immer ganz richtig. Dies ist aber nicht ganz so dramatisch, da eher für Vögel ungiftige Pflanzen oder Lebensmittel auf der Liste für giftig stehen. So besteht also keine Gefahr. 

Spaßig wird es aber, wenn vor der Zubereitung von bestimmten Lebensmittel gewarnt wird, als ob die Pest persönlich dahinter steht. 
Ich erhalte immer noch einen Newsletter - eigentlich weiß ich gar nicht wieso, denn ich habe diesen schon öfter abbestellt - den ich im Grund nie wirklich lese. Vielleicht mal den Betreff und dann ab in den Spamordner. Vor einiger Zeit gab es eine Überschrift, die mich dann doch zum Lesen animierte. Es hätte ja wichtig oder interessant sein können. Nein es war wieder ein typischer Panikalarm. 
Eine Halterin von Papageien teilte mit das .... 
Es ging um die Zubereitung von Avocados in der Pfanne. Darum dass sich die Papageien plötzlich komisch verhielten und der Tierarzt eine Intoxikation feststellte. Das Kochgeschirr wurde ausgeschlossen, da kein Teflon. So weit so gut. Nun wird von der Giftigkeit der Kochdämpfe ausgegangen, weil es einen einzigen Fall gibt. Trotzt intensiver Recherchen konnte ich keine weitere Dokumentationen zu diesem Thema finden. Gerade im amerikanischen Raum wird diese Frucht ja recht häufig verarbeitet. Wenn es hier einen Zusammenhang geben würde, wäre dann nicht schon früher dieses Thema in irgendeinem Zusammenhang aufgetreten? 

Es wird also dringend davor gewarnt, keine Avocados mehr zuzubereiten. Diese sozusagen aus der Küche zu verbannen. Im Grunde kennt man diese Warnungen in dieser Intensität ja. Diese gab und gibt es ja immer wieder zu allen möglichen Themen, selbst wenn Hersteller - vor welchen ja auch gewarnt wird - genau das Gegenteil garantieren und mit Zertifikaten und Untersuchungen belegen und beweisen können. Persönlich möchte ich jetzt gar nicht wissen, wie viele Menschen nun vielleicht ihre Ernährung umstellen. Viele Speisen aus dem südamerikanischen Bereich fallen dann ja schon einmal weg. Wegen eines Falles, wo der Zusammenhang nicht wirklich geklärt und bewiesen ist. 

Ich gestehe ich mal Avocado nicht, entsprechend wird sie auch bei uns im Haus eher selten zu finden sein, aber wenn sie dann mal gekauft wird, dann wird diese auch ganz normal - und ohne Probleme - zubereitet. 

 

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