Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Bitte beachten Sie auch unsere Erklärung zum Datenschutz

Sprüche sind wieder da ... 

Manchmal frage ich mich da wirklich, ob die Menschen glauben, was sie da verbreiten. Noch mehr frage ich mich: Glaube es die Klienten dieser Fachpersonen und bezahlen dafür wirklich Geld ...

 

Viel Spass in der heutigen Ausgabe, einige Themen werde ich mich mit der Zeit noch einmal annehmen ...

 

"Keine Bierhefe füttern, dass fördert das Wachstum der Hefepilze im Darm und kann darüber Probleme mit den Ohren machen"

 

Mal davon ab, dass die Bierhefe eine inaktive Hefe ist und volle toller Nährstoffe steckt ... Welche Hefepilze fördert es denn? Im Darm ist ein tolles Biom und wenn dieses nicht eh schon aus der Bahn geworfen wurde, dann ist der förderlicher Nutzen der Nährstoffe um einiges Größer als die Gefahr von Hefenwachstum. Bei einer Fehlbesiedlung mit verschiedenen Canidiapilzen sollten man unter der Therapie auf Bierhefe verzichten. Aber merke nicht jeder Canidia ist auch böse. 

 

 

"Wenn man auf eine andere Fütterung umstellt, muss der Darm vorbereitet werden"

 

Wie bereitet man einen Darm für eine neue Fütterung vor? Ist das Darmbiom gestört ist es egal was ich füttere, wenn ich es nicht in Spur bringe, wird es  nicht besser. Aber das hat nichts mit einem Fütterungswechsel zu tun. 

 

 

"Schau mal auf die Ernährung, vielleicht harkt dort noch was. Eventuell mal testweise eine Diät für die Leber und das Darmbiom versuchen.

 

Ich  habe bereits 8 Monate eine Allergikerfutter verwendet, die Symptome wurde dadurch nicht besser, an der Ernährung liegt es also nicht."

 

Ein Allergiefutter ist nicht gleich eine Diät für Darm und Leber. 

 

 

 "Fertigbarf ist einfach nur schlecht und macht krank"

 

Wenn ich mir die Zusammensetzung von so manchen Fertigbarfhersteller und dazu einen Barfernährungsplan anschauen, kann es nicht mehr und nicht weniger krank manchen ... Man hat nur nicht so die Möglichkeit auf die einzelnen Komponenten zuzugreifen. Allerdings wenn ich mir ein Fleisch aus einem Barfshop für 1,99 das Kilo kaufe, möchte ich auch nicht wirklich wissen wo es herkommt. 

 

 

"Der Bedarf des Hundes wird über die Aufteilung 80:20 gedeckt.

Ich kann dem Bedarf auch mit 100% pflanzlich oder 100% tierisch decken.

Ja man kann das auch mit 100% machen, aber dann muss man den Anteil der Innereien entsprechend berechnen."

 

Innereien bei 100% pflanzliche? Und wenn der Hund keine Innereien verträgt? Der Hund kann auch mit pflanzlicher Kost bedarfsdeckend ernährt werden - gut bis auf B12, es wird vielleicht mit frischen Dingen nur etwas schwieriger und mit einer Ergänzung leichter, aber es geht. 

 

 

"Ist Obst und Gemüse für Hunde essentiell oder kann man das ersetzen."

 

Der Hund hat keine essentielle Bedarf an Nahrungsmittel sondern an Nährstoffen. Woher die Nährstoffe kommen ist dem Organismus erst einmal egal, Hauptsache sie sind da. Entsprechend ist also auch Fleisch nicht essentiell für Hunde ;) 

 

 

"Wenn ich ein Tier vegetarisch oder vegan ernähren will, kaufe ich mir ein Meerschwein und keinen Fleischfresser, wie den Hund."

 

Wenn ich einen Fleischfresser halten will, kaufe mich mir eine Katze und keinen Omnivoren, wie den Hund. Hunde haben zwar eine Präferenz für Fleisch, aber sie sind Omnivore und können auch mit pflanzlicher Kost ernährt werden. Wie wir Menschen eben auch, wir können uns fleischlastig ernähren oder eben vegan. Verhungern werden wir nicht und krank auch nicht. Ich bevorzuge eine gesunde Mischung aus tierischen und pflanzlichen Produkten, wie meine Hunde auch. 

© Around the Pet 2018 - 2019, Sämtliche Inhalte, Fotos, Texte und Grafiken sind Eigentum von Around the Pet. Diese dürfen nicht ohne vorherige schriftliche Genehmigung weder ganz noch auszugsweise kopiert, verändert, vervielfälltigt oder veröffentlicht werden.
Joomla templates by a4joomla