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Trockene Haut und Juckreiz

Im Grunde ist es wie in der Zeit des Fellwechsels. Man ließt und hört verstärkt von Hunden, welche sich kratzen. Einige so massiv, dass diese offenen Stellen haben. Häufig gibt es mehrere Ursachen. Aber vermutlich ist es selten eine krankhafte Organproblematik. Schau einfach einmal auf das Wetter ...

 

Trockene Luft gleich trockene Haut

Wenn ich auf unsere Wetterstationen und Thermometer schaue, dann habe ich zum Beispiel im Wohnzimmer zwischen 18 und 20 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 22 - 30%. Selbst bei mir selbst juckt und spannt die Haut. Ich nutze eine Feuchtigkeitscreme und kann so die Situation für mich entspannen.

Unsere Hunde leider unter der trockenen Luft genauso. Hier können wir allerdings nicht so einfach eine Feuchtigkeitscreme verwenden. Dennoch gibt es einiges an Möglichkeiten. 

 

Luftfeuchtigkeit erhöhen

Ich selbst nutze Luftbefeuchter. Diese kommen allerdings eher punktuell zum Einsatz. Unser Haus hat eine offenen Bauweise, damit verfliegt dieser Punkt sehr schnell wieder. Wasserschalen, feuchte Handtücher oder ähnliches auf der Heizung können die Raumluft anfeuchten. Hier muss man schauen, was für einen selbst passt. Allerdings muss man auf die Entwicklung von Bakterien und Schimmel achten. 

 

Ernährung

An dieser Stelle sind besonders die Fettsäuren gefragt. Eine Erhöhung dieser kann eine positive Auswirkung auf die Haut haben. Hier würde ich persönlich auf Omega 3 Fettsäuren achten. Allerdings dürfen die Omega 6 Fettsäuren nicht zu wenig werden. Eine Ausgewogenen Fütterung mit einem guten Öl kann an dieser Stelle durchaus hilfreich sein.

An dieser Stelle seien noch einige organische Ursachen genannt, welche man zwar gut mit der Ernährung abfangen kann, aber dennoch durchaus vom Tierarzt kontrolliert werden sollten. Hier an allererster Stelle die Leber. Sie ist sozusagen die Schaltzentrale des Körpers. Egal was nicht stimmt, die Leber bekommt es mit. Eine Unterstützung oder auch Entlastung kann also nicht schaden. Gerade eine überlastete Leber zeigt sich gern mit Juckreiz, bevor dann Entzündungen der Ohren oder Pfoten dazu kommen. Eine Dysbakterie - also eine Verschiebung der Bakterien - im Darm führt auch zu diesem Phänomen, allerdings auch zu einer Überlastung der Leber, da der Darm nicht mehr so gut filtert und mehr durchlässt. In diesem Zusammenspiel kommt es dann zur Niere oder Schilddrüse. 

 

Die Pflege

Dies ist der Hauptpunkt in der ganzen Geschichte. Die Haut muss weiterhin gut gepflegt werden. Mit einem guten Fell- und Hautpflegemittel kann man die Haut durchaus mit Feuchtigkeit und Vitaminen versorgen. In der Regel reicht es wenn man es einmal am Tag aufbringt und in das Fell einmassiert. Manchmal muss es noch nicht einmal täglich sein. Der Markt hält an dieser Stelle einiges bereit. Einige Hersteller nenne es auch Entfilzungsspray oder ähnliches. Andere nennen es Fell- und Mineralspray und ganz wenige nennen es dann tatsächlich Pflegespray.

Ein Bad mit einem hautberuhigenden Shampoo kann auch helfen. Es wird ja hier der Haut ebenso Feuchtigkeit zugeführt und es kommen noch einige Pflegestoffe dazu.

Wichtig an diese Stelle wäre, dass man sich die Haut auch immer nach Verletzungen anschaut. Kleiner Kratzer oder wundgescheuerte Stellen sind Eintrittspforten für Bakterien. Diese Stellen müssen bei Entzündungen behandelt oder einfach nur sauber und trocken gehalten werden. In sehr schlimmen Fällen (blutig, eitrig) sollte eventuell der Tierarzt einmal mit draufhauen.

Bei der Pflege bitte die Pfoten nicht vergessen, diese brauchen im Winter besonders viel Aufmerksamkeit. Wichtig an dieser Stelle keine Vaseline oder ähnliche Produkte auf die Pfoten. Vaselin ist ein Produkt, welches zwar gern empfohlen wird, aber es trocknet die Haut noch mehr aus. So schadet es mehr als das es nützt. Auch für die Pfotenpflege hält der Handel viele Produkte bereit und es gibt Rezepte im Internet zum Selbermachen auf Basis von Bienenwachs oder Kokosöl. 

 

Fazit an dieser Stelle ist im ganzen: Nicht in Panik geraten, wenn der Hund sich derzeit vermehrt juckt und vielleicht auch Fell verliert. Es kann einfach der der Jahreszeit, der Wechsle von warm und kalt und der trockenen Luft liegen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, einem Groomer und/oder einem Ernährungsberater. So können Sie für Ihren Hund das beste Rund - um - Paket für den Winter schnüren.

Bei uns ist es tatsächlich eine Kombination aus Futter (mehr Öle und Fettsäuren) und Pflegesprays für Haut und Pfoten. Ich hatte auch seit kurz nach Weihnachten das Problem, dass sich der Terrier massiv juckte. Was soll ich sagen, ich habe bei der Leber und deren Entlastung begonnen und bin jetzt mit der zusätzlichen Pflege am Ziel angekommen. Der Hund kratzt sich zwar immer noch, aber nicht mehr so massiv ...

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