Kämmen und Bürsten

Sie werden jetzt denken: Warum soll ich jemanden kommen lassen, um mein Tier zu kämmen oder zu bürsten? Da kann man doch nichts falsch machen.

 

Sind Sie sich da sicher? 

In einem Vortrag, in dem ich ausschließlich nur auf die Werkzeuge eingegangen bin, gab es viele überraschte Gesichter, als ich für die jeweilige Fellart ein passendes Werkzeug empfahl. Denn es waren nicht der Kamm oder die Bürste, welche sich die Teilnehmer ausgesucht hätten. 

Ich muss gestehen, dass ich vor einiger Zeit selbst vor dem Problem stand. Da hatte ich einen Koffer voller Bürsten, Kämme und Striegel, aber keiner wollte so funktionieren, wie ich es gern gehabt hätte. Es lag nicht an den Produkten, es lang an mir. Mir fehlte die richtige Technik. 

Vielleicht kennen Sie es ja selbst. Der Hund/die Katze flüchtet, sobald man nur die Bürste in die Hand nimmt. Bei uns war es nicht anders.

 

Was biete ich Ihnen an

Beim Service Bürsten und Kämmen begutachte ich erst einmal das Fell. Darüber kann ich feststellen, ob Knoten und Verfilzungen zu finden sind. Diese würde ich als erstes bearbeiten – wenn es noch geht und nicht zu viele sind. 

Danach geht es vom Groben zum Feinen und von unten nach oben (wahlweise auch von oben nach unten). Dies bedeutet, dass ich mit einem groben Kamm das Fell strähnchenweise durchkämme. Danach werden die Abstände der Zinken immer kleiner. Das Ergebnis sollte ein ordentlich gepflegt aussehender Hund oder eine gut aussehende Katze sein. Es wird an dieser Stelle immer schon etwas Unterwolle mit heraus kommen. Doch in diesem Servicebereich geht es nur darum, das Fell frei von Kletten und Verfilzungen zu halten. 

Gerne zeige und erkläre ich Ihnen alles sehr genau und berate Sie bei der Auswahl des Werkzeuges, damit Sie diesen Schritt in der Fellpflege danach selber gut erledigen könne. Denn je nach Art des Felles, ist diese Arbeit täglich nötig. Einmal in der Woche sollte man auf jeden Fall das Tier kämmen oder bürsten.

 

Wie viel Zeit wird benötigt?

Als Zeitspanne kann man hier als kleinen Richtwert zwischen 30 und 60 Minuten nehmen. Es hängt davon ab, wie das Tier ausschaut, wie große es ist und wie es sich »benimmt«.

 

Was kann man in diesem Bereich tun?

Bei Verfilzungen kann durchaus ein »Entfilzungsspray« nützlich sein. Dieses Spray können Sie gern käuflich erwerben, damit haben Sie es immer zur Hand oder in der Anwendung ab wenige Cents zuzüglich bekommen. Dies macht die Pflege für ihr Tier deutlich angenehmer, denn der Zieppfaktor ist geringer. Die zusätzlichen Kosten liegen unter einem Euro. 

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